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Tourkarte Radtour 2026

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Zur Großenhainer Grundlinie

Erster Treffpunkt zur Tour ist diesmal der Bahnhof Dresden-Mitte. Um 8 Uhr stehen dort drei Langstreckenradler am Start. Fünf Minuten warten wir noch, dann schwingen wir uns in den Sattel. Auf der Weißeritzstraße fahren wir in Richtung Steyer-Stadion und biegen dort nach links auf den Elberadweg ab. Auf diesem geht's dann durch das Ostragehege nach Cotta und weiter über Briesnitz und Gohlis bis nach Niederwartha. Dort überqueren wir die Elbe auf der Eisenbahnbrücke. Am Kötzschenbrodaer Ufer biegen wir auf den rechtsseitigen Elberadweg ab und folgen diesem bis zur Fährstelle in Kötitz. Dort verlassen wir den Radweg. Wir fahren auf dem Fährweg landeinwärts bis zu dessen Ende. Hier halten wir uns links, um gleich wieder nach rechts in die Kötitzer Straße einzubiegen. Immer geradeaus radelnd unterqueren wir nach 850 m die Eisenbahnbrücke und erreichen gleich danach rechts den Vorplatz vom Bahnhof Coswig. Hier befindet sich heute unser zweiter Treffpunkt. Um 9:30 Uhr sind wir dort verabredet. Da es erst kurz nach 9 Uhr ist, haben wir noch etwas Zeit. Nach und nach wird die Gruppe größer. Aber wir warten noch auf die S-Bahn, die kurz vor der vereinbarten Zeit eintreffen soll. Tatsächlich entlässt diese annähernd pünktlich eine Gruppe Radler auf den Bahnsteig. Bis alle mit dem Fahrstuhl und durch die Unterführung den Weg auf den Vorplatz gefunden haben dauert es noch etwas. Außerdem sieht man sich nicht jeden Tag, deshalb kostet auf die Begrüßung noch etwas Zeit.

Schließlich setzen sich dann 16 Radelfreunde doch in Richtung Stadtzentrum in Bewegung. Über Bahnhofstraße und Hauptstraße gelangen wir zum Bahnübergang der Straßenbahn. Direkt dahinter biegen wir links in den parallel zur Bahn verlaufenden Weg ab. Nach 120 m halten wir uns rechts und fahren auf der Straße An der Börse bis zur Weinböhlaer Straße, in die wir nach links einbiegen. Bis zur Ampelkreuzung mit der Auerstraße sind es etwa 1,1 km. Hier wenden wir uns nach rechts. An der Eisenbahnunterführung gibt es die erste kleine Schikane des Tages. Wir nehmen die verwinkelte Fußgängerunterführung rechts, dort müssen wir nicht so tief hinunter wie auf der Straße. Auf der anderen Seite folgen wir der Auerstraße weiter leicht bergan. Irgendwann endet diese an der Straße Am Spitzberg. Wir biegen links ab und fahren ca. 300 m auf der Straße, bis die Markierung einer Radroute nach rechts in den Grenzweg hinein weist. Wir folgen zunächst der Markierung und danach dem Grenzweg für einen knappen Kilometer immer geradeaus. Die Fahrt wird dabei etwas holprig und durch die stetige Steigung auch etwas anstrengend. An der Wegkreuzung am Ende des Anstiegs sammeln wir uns erstmal, denn das Feld dehnte sich dann doch schon enorm. Bis die letzten angekommen sind und die ersten aus den Büschen zurückgefunden haben, dauert es dann knapp 10 Minuten.

Danach setzen wir die Fahrt auf dem Grenzweg fort. Nach wenigen Metern weist die Ausschilderung des Zille-Radwegs nach links. Wir folgen der Radroute hier und auf den nächsten 4 km. Nach den ersten Anwesen am Querweg auf der linken Seite gabelt sich der Weg. Die Radroute weist nach rechts. So gelangen wir zur Straße Auerweg, der wir nach rechts folgen. Nach 300 m müssen wir eine stark befahrene Staatsstraße überqueren. Auf der anderen Seite führt der Weg wieder in den Friedewald hinein. Immer geradeaus folgen wir dem Weg auf 1,4 km bis nach Neuer Anbau. Wo wir die Asphaltstraße erreichen biegen wir rechts in die Ortsdurchfahrt ein. Wo sich die Straße gabelt, weist die Radroute nach rechts. An der ehemaligen Gaststätte Waldfrieden bemerken wir, dass zwei Mitradler fehlen. Also stoppen wir erstmal und warten. Wieder vollzählig überqueren wir dann erneut eine verkehrsreiche Staatsstraße. Auf der anderen Seite geht es dann auf der beginnenden Fahrradstraße weiter. Das Asphaltband weist uns in der Folge den Weg. Auch dort, wo der ausgeschilderte Zille-Radweg nach rechts abbiegt, bleiben wir auf der Straße. Vorbei an der Fachklinik Weinböhla gelangen wir so in die Ortslage Steinbach. Auf der Dorfstraße durchqueren wir den Ort in voller Länge. Erst als links die Dorfkirche in Sicht kommt, biegen wir in diese Richtung in die Kirchgasse ab. An der Kreuzung hinter der Kirche fahren wir weiter geradeaus und gelangen so in den Ort Naunhof. Noch ziemlich am Anfang der Ortslage zweigt rechts der Siedlungsweg ab. In diesen schwenkt der Wanderleiter unvermittelt ein. Am Ende der Häuserzeile gibt es noch vor dem Teich einen erneuten Richtungswechsel nach rechts. Zwei steinerne Torpfosten deuten den Eingang zu einem Park an. Wie sich herausstellt drehen wir eine kleine Runde durch den Park Naunhof. Am Ende des ersten Teiches halten wir uns links und überqueren den Hopfenbach auf der kleinen Brücke. Auch danach entscheiden wir uns für die Fahrt nach links. So nähern wir uns wieder der Straße. Am Ausgang des Parks halten wir nochmal an. Der Wanderleiter richtet vor der Weiterfahrt noch ein paar erklärende Worte an die Gruppe, warum wir die Schleife gedreht haben. Der Park gehört wie das nahe leerstehende Schloss zu einem historischen Herrensitz.

Nach einem letzten Blick in den Park biegen wir nach links in die Straße Am Park ein und fahren zurück zur Dorfstraße. Dort biegen wir rechts ab. Nachdem wir den Landgasthof Zur Eule passiert haben fahren wir kurz nach rechts, um gleich wieder nach links einzubiegen. So verlassen wir das Dorf. Bald schon wird die Straße schmaler und schließlich zum Weg. Dieser führt durch die malerische Umgebung des Hopfenbachtales. Bald schon kommen wieder Gebäude in Sicht. In einer leichten Linkskurve nach der Einfahrt zur Kindertagesstätte befindet sich links ein Tor im Zaun, das einladend offen steht. Wir nehmen die Einladung an und bewegen uns hinein in den Park von Schloss Lauterbach. Am Teich können wir den ersten Blick auf das Schloss einfangen. Danach umrunden wir den Teich im Uhrzeigersinn und machen an einer Sitzgruppe halt. Das ist ein idealer Platz für eine Rast, wie wir finden.

Nachdem wir unsere Taschen erleichtert haben, machen wir uns wieder auf den Weg. Wir verlassen den Park und biegen nach dem Schloss rechts ab. An der folgenden Kreuzung halten wir uns links. Wir durchfahren den Ort Beiersdorf. Nach dem Ort endet die Straße, dort wenden wir uns nach rechts und quälen uns stöhnend den Berg hinauf. Oben folgen wir der Hauptstraße nach links. So gelangen wir nach Reinersdorf, das wir geradeaus durchfahren. Am Ortsende folgen wir nicht der Hauptstraße, sondern bewegen uns geradeaus weiter. Kurz vor dem nächsten Ort zweigt links ein Radweg ab, in den wir einbiegen. Gleich danach erreichen wir Kalkreuth. Geradeaus fahrend stoßen wir an die befahrene Staatsstraße. Auf der anderen Seite führt eine schmale Straße weiter. Dieser folgen wir bis zum Ende und halten uns dann halbrechts auf der Wettiner Straße. Am Ende des Ortes ist ein Radweg nach rechts markiert, in den wir einbiegen. Nach 1 km erreichen wir wieder eine Straße wir biegen zweimal hintereinander links ab. Auf der rechten Seite ist die Paulsmühle zu sehen. Weitere 2 km später nähern wir uns Quersa und der B98. Auf dieser müssen wir kurz nach rechts, verlassen sie aber gleich danach wieder nach links. Die Straße führt uns nach Brockwitz, wo wir dann an der ersten Kreuzung scharf links abbiegen. Nach einem weiteren Kilometer weist ein Schild mit der Aufschrift "Vermessungshaus" nach links. Wir folgen dann dem in die Ackerfläche hinein führenden Weg. So gelangen wir zum Basishaus Quersa. Der Wanderleiter weiß nun einiges zur Bedeutung dieses kleinen Häuschens zu erklären. Die Gruppe erfährt, dass vor etwa 150 Jahren bei Großenhain eine Strecke mit hoher Genauigkeit gemessen wurde, um dem sächsischen trigonometrischen Netz einen Maßstab zu geben. In Haus befindet sich einer der Endpunkte dieser Strecke. So viel Information muss verdaut werden. Das geht am besten mit einem kleinen Schlückchen Vitaminsaft.

Weiter geht's dann auf dem Weg zurück zur Straße. Dort wenden wir uns nach links und fahren 2,5 km geradeaus. Direkt vor Adelsdorf biegen wir links ab und folgen der Straße bis nach Folbern. Die Straße endet an der Königsbrücker Straße. Obwohl gegenüber ein Sackgassenschild steht, fahren wir geradeaus weiter. Gleich danach verlassen wir den Ort auf einem Feldweg. An einer Gablung halten wir uns links und gelangen so an den Röderneugraben. Diesem folgen wir dann nach rechts. So bewegen wir uns direkt auf Großenhain zu. Am Ortsbeginn stoßen wir auf eine Straße, auf der wir den Graben überqueren, um danach sofort wieder in den parallel zum Graben verlaufenden Weg abzubiegen. Kurz danach wechseln wir noch einmal das Ufer und fahren weiter parallel zum Graben bis zur nächsten Straßenbrücke. Dort wechseln wir auf die Straße, überqueren die Brücke und die nachfolgende Kreuzung. Dann stehen wir vor dem Tor des Biergartens vom Schützenhaus. Wir werden bereits erwartet, also rücken wir ein. Anfänglich ist doch etwas still an der Tafel. Die Hitze des Tages fordert langsam ihren Tribut. Mit jedem Getränk und jedem Bissen wird es etwas lebhafter am Tisch.

Zufrieden und gestärkt verlassen wir nach 2 Stunden das Lokal und bewegen uns im Sattel auf der Dresdner Straße in Richtung Innenstadt. An der Kreuzung mit der B101 biegen wir rechts ab. Nach 150 m sind wir am Schloss, wo wir uns links in den Hof hineinfahren. Drinnen wartet eine echte Schikane auf uns. Auf den Schlossplatz geht nur über eine Treppe hinauf. Alle machen dicke Backen, nur der Wanderleiter grinst. Auf der Frauengasse fahren wir weiter. Dann biegen wir links in den Frauenmarkt ab. Geradeaus fahren wir genau auf den Hauptmarkt zu. Wir umrunden den Markt und verlassen ihn nach links durch die Meißner Straße. An der Kreuzung fahren wir weiter geradeaus. Nach 300 m zweigt rechts die Auenstraße ab. Durch die Eisenbahnunterführung gelangen wir in den Stadtpark. Vor der Gaststätte halten wir uns links und durchqueren den Park parallel zur Großen Röder. Schließlich stoßen wir auf die Straße Am Stadtpark und biegen links ab. Rund 600 m weiter halten wir uns rechts. Über die Mittelstraße und gleich danach links die Straße Am Stadtrand erreichen wir die Wildenhainer Straße. Etwa 100 m weiter links zweigt am Waldrand ein Weg nach links ab. In diesen Weg leitet der Wanderleiter die Gruppe. Nochmal 150 m weiter öffnet sich der Busch auf der linken Seite, und ein Holzgerüst kommt zum Vorschein. Das signalisiert das andere Ende der Großenhainer Grundlinie. Der Basisendpunkt Kleinraschütz ist noch da, aber das früher hier stehende Häuschen fehlt. Wir nehmen alles in Augenschein, bevor es weitergeht.

Zunächst kehren wir zur Straße zurück, biegen aber dann aber gleich scharf rechts in die Straße Heideblick ein. Diese fahren wir durch bis zur Skassaer Straße. Dort biegen wir rechts ab. Die Straße wird später zum Weg. Nach 2 km sind wir in Skassa. Dort wartet noch ein kleines Highlight. Adam Friedrich Zürner, der "Erfinder" der sächsischen Postmeilensäulen, hat hier 16 Jahre als Pfarrer gewirkt. Zu seinem Andenken wurde im Ort ein Denkstein und ein Viertelmeilenstein nebst Schautafel aufgestellt. Wir stoßen an der Kreuzung am Ortseingang direkt auf den Meilenstein. Auch zu diesem Thema verliert der Wanderleiter noch ein paar Worte.

Etwa 10 min später sitzen wir wieder im Sattel und strampeln rechts die Friedrich-Zürner-Straße hinauf. An der Kreuzung überqueren wir die Hauptstraße und folgen dem auf der anderen Seite weiterführenden Weg. Auf der Hohen Straße fahren wir 1,8 km bis zu einer Gabelung und halten uns dort links. Etwa 500 m nach der Eisenbahnunterführung biegen wir nochmal links ab und gelangen so nach Goltzscha. Im Ort biegen wir dann rechts in die Dorfstraße ein. Noch ein paar Tritte, dann können wir uns immer geradeaus für 2 km bis Merschwitz rollen lassen. An der Kreuzung vor dem Ort fahren wir weiter geradeaus. Gleich danach rollen wir nach links und erreichen so das Elbufer. Hier stoßen wir auf den Elberadweg. Wir müssen nun nach links weiter. Doch wir schauen nicht schlecht. Der Radweg geht über eine Treppe. Auf der Treppe ist eine Schiene befestigt, über die wir unsere Räder nach oben schieben können. Nachdem wir das geschafft haben, geht's auf dem Elberadweg bis Diesbar-Seußlitz. Vor dem Seußlitzer Schloss legen wir am Eiscafe gegenüber noch einen Boxenstopp ein.

Die Pause mit Eis und kalten Getränken tat gut gegen die Hitze. Auf den letzten Kilometern rollt es nicht mehr ganz so flüssig. Der Elberadweg zieht sich in die Länge. Aber wir schaffen es alle noch bis Meißen. Vor dem Bahnhof verteilt der Wanderleiter die Urkunden und gratuliert jedem zu seiner Leistung. Dann steigen die Meisten in die S-Bahn nach Hause.

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Schloss Lauterbach
Schloss Lauterbach


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Das Basishaus in Quersa
Das Basishaus in Quersa


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Turmholländermühle Adelsdorf
Turmholländermühle Adelsdorf


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Hauptmarkt mit Rathaus in Großenhain
Hauptmarkt mit Rathaus
in Großenhain


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Basisendpunkt Kleinraschütz
Basisendpunkt Kleinraschütz


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Viertelmeilenstein in Skassa
Viertelmeilenstein in Skassa


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An der Elbe bei Merschwitz
An der Elbe bei Merschwitz


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Schloss Seußlitz
Schloss Seußlitz


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Meißen in Sicht
Meißen in Sicht